Willkommen in Laufen an der Salzach

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Die Perle vor den Toren Salzburgs

Sie wollen hier Urlaub machen? Sie haben geschäftlich in der Gegend zu tun? Sie sind auf der Durchreise und wollen sich eine kleine Pause gönnen? Oder gehen Sie fernab der touristischen Pfade einfach gerne auf Entdeckung? - Hier sind Sie immer goldrichtig, denn die Panoramalage im Voralpenland, das mittelalterliche, fast italienische Flair, zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Ausflugsmöglichkeiten sowie die Nähe zu Salzburg und die ausgezeichnete öffentliche Verkehrsanbindung an die Mozartstadt machen Laufen an der Salzach zum idealen Reiseziel und Standort für alle.

Laufen - Herz des Rupertiwinkels

Laufen ist bereits jahrhundertelang das Herz des Rupertiwinkels - und wie schon der Name „Laufen" sagt, an einer Stromschnelle gelegen. Von Salzburg kommend, stößt die Salzach an ein aufsteigendes Hügelgelände und wird erst in südliche und dann in westliche Richtung abgelenkt. Wahrscheinlich befand sich hier schon in vorgeschichtlicher Zeit eine Siedlung von Schiffern. Da die Salzachschleife das Flussbett gefährlich einengt, mussten die Schiffe umladen. Laufen war damit erste Station auf der Wasserstraße Saalach-Salzach-Inn-Donau. Urkundlich taucht Laufen erstmals 740 in Zusammenhang mit Besitzveränderungen auf. 780 erwarb Bischof Virgil von Salzburg das „castellum ad louffi" (loufe = Stromschnelle) als Kirchengut. Es kann angenommen werden, dass es sich um eine römische Anlage handelte, deren Reste erhalten blieben. Um 1040 wird Laufen als „urbs", also als stadtähnliche Siedlung bezeichnet. Die Bedeutung seiner mittelalterlichen Urbanität beweist, dass 1129 und 1195 in Laufen Salzburger Provinzialkonzile stattfanden. 1170 und 1180 hielten hier die Grafen von Plain Gerichtstag. Zweifellos ein Höhepunkt: 1166 der Hoftag Kaiser Barbarossas, der in Schloss Laufen übernachtet haben soll. Nach dem Aussterben der in Laufen begüterten Grafen von Lebenau, die als Vögte des Salzburger Domkapitels eingesetzt waren, kam Laufen an die Wittelsbacher. Der damit fällige Streit zwischen Salzburg und Bayern blieb nicht aus. 1254 wurden durch den Vertrag von Eharting Grafschaft und Stadt Laufen wieder salzburgisch und Laufen nach Salzburg die größte und bedeutendste Stadt des Erzbistums. Das Salz aus Dürrnberg und Reichenhall wurde hier auf salzburgisch-erzbischöfliche Schiffe umgeladen. Sie fuhren flussaufwärts bis Salzburg und Hallein, flussabwärts bis Passau und zuweilen bis Linz und Wien.

© 2021 - Stadt Laufen - Harald Wessner
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